Ergotherapie bei Autismus

Das oberste Ziel der Ergotherapie ist es, zufrieden am Alltagsleben teilhaben zu können und so selbstständig und kompetent wie möglich mit den täglichen Herausforderungen umgehen zu können. Um das zu machen, was einem wichtig ist. 

Kinder und Jugendliche mit Autismus haben die gleiche Entwicklungskurve wie andere Kinder, sie stehen nur in verschiedenen Bereichen an unterschiedlichen Punkten. Dank der neuroplastischen Eigenschaft des Gehirnes, kann man besonders in jungen Jahren viel erreichen.  



Bei mir in der Ergotherapie können folgende Themen bearbeitet werden



Wahrnehmung

Aufmerksam den Körper und die Umgebung wahrnehmen können.


Blickkontakt

Blickkontakt spielerisch fördern, um die Möglichkeiten für Lernen und soziale Beziehungen zu erhöhen. 


Sprache und Kommunikation

Ausdrucksmöglichkeiten, Sprache und wechselseitige Kommunikation aufbauen und in Spiel & Alltag integrieren. 


Entwicklungsförderung der Sinne

Gleichgewicht, Tiefenwahrnehmung, Körperwahrnehmung, Tastsinn usw.

Geschickt durch den Alltag durch die Förderung der Reizverarbeitung der Basis- und Fernsinne. Analyse von Über- und Unterempfindlichkeiten in den Sinnesmodalitäten und der Reizverarbeitung. 


Grob- & feinmotorische Fähigkeiten

Den eigenen Körper und die Hände im Alltag geschickt und kräftig einsetzen können.


Graphomotorik

Mit ergonomischer Stifthaltung und Bewegung Texte im Alltag einfacher schreiben können. Spielerische Malentwicklungsförderung als Basis für das Schreiben. 


Kognitive Fähigkeiten

Alles, was man im Kopf jonglieren muss: Ausreichend gemeinsamen Fokus halten können, bei einer Aktivität bleiben können, alleine spielen können, sich alleine an Dinge erinnern, darauf konzentrieren, etwas planen, etwas imitieren, etwas verstehen und lernen können. 


Spielefähigkeiten

Alleine und miteinander im wechselseitigen Austausch spielen können. Das Motto lautet hier eindeutig: Spaß - Spaß - noch mehr Spaß!

Das Spiel läuft in gemeinsamer Gestaltung mit Kind oder Jugendlicher*Jugendlichem ab.  


Sozial-emotionale Fähigkeiten

Die eigenen Gefühle erkennen und ausdrücken können, Gefühle Anderer wahrnehmen und verstehen. Das gemeinsame Miteinander angenehm für beide auf Augenhöhe gestalten können. Soziale Regeln besprechen. Alltagsmomente analysieren, in denen Meltdowns, Stress, Angst, Wut, Chaos, Überforderung besonders belasten und diese reduzieren.  

 

Selbstständigkeit im Alltag 

Kompetent den Fähigkeiten und Bedürfnissen entsprechend selbstständig den Alltag rocken und spüren: ich kann das!


Toilettentraining

Individuelles Training mit Eltern und Kind. 


Entspannt draußen unterwegs

Öffitraining, Supermarkt, Arztbesuch...


Stress und Angst

Stressoren erkennen und verändern. Strategien bei Übererregung, Angst, Aggression, Überreizung, Belastungssituationen. Das vegetative Nervensystem entspannen: Nach dem Reizverarbeitungsmodell des SP2 (Sensory Profile2) und des Polyvagal Konzepts. 


Gefühlsregulation fördern. 

Weglaufen, Selbst- und Fremdverletzung reduzieren

Belastungssituationen erkennen und gemeinsam verändern. Gefühle und Bedürfnisse erkennen und danach handeln können. Nach den Empfehlungen des Studio3, London. 


Umgebungsgestaltung für zuhause, Kindergarten und Schule

Zur Förderung von Lernen, Spielen, Entspannung uvm. 





Ich orientiere mich an folgenden

Konzepten und Richtlinien 


* Richtlinien des evidenzbasierten Arbeitens 

* ESDM (Early Start Denver Model, Sally Rogers) 

* Marte Meo 

* Leitlinien der Ergotherapie zur Behandlung von Menschen mit Autismus

* ICF (Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit)

* Polyvagal Konzept von Stephen Porges

* MH Kinaesthetics 

* Reizverarbeitungsmodelle aus dem SP2 (Sensory Profile2) 

* Erregungsumgang und Stressreduktion, Studio III, London 

* COPM und OPM (ergotherapaeutisches Modell und Befundsystem)

* PRPP (Perceive, Recall, Plan, Perform Model, Ergotherapeutisches Analysetool für Befundung und Therapie) 

uvm.

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